In den vergangenen Jahren hat Bergheim die Unterbringung von Geflüchteten mit großem Einsatz gut organisiert – ohne die Nutzung von Turn- oder Sporthallen. Jetzt, da die Zahl der Asylanträge bundesweit deutlich zurückgeht, stellen sich neue Fragen zur zukünftigen Nutzung der städtischen Unterkünfte.
Wir haben daher am 11. September 2025 eine Anfrage an den Bürgermeister gestellt, um zu klären:
Wie ist der aktuelle Stand der Umsetzung des Ratsbeschlusses von 2019 zur weiteren Verwendung der Übergangsheime?
Wie sind die Unterkünfte derzeit belegt – und welche Perspektiven gibt es für eine Umwandlung in sozialen Wohnraum?
Können die Häuser künftig auch an Geringverdiener*innen ohne Wohnberechtigungsschein vermietet werden?
Und wie lassen sich bestehende Containerstandorte wie in Auenheim sinnvoll nachnutzen?
Wir wollen, dass die Stadt die Chance nutzt, aus Unterkünften dauerhaften, bezahlbaren Wohnraum zu machen – gerade in Zeiten, in denen Wohnungsnot und steigende Mieten viele Menschen belasten.
Unser Ziel: Sozial gerechte, nachhaltige Wohnraumpolitik statt Leerstand.
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