Das Kita-Jahr endet am 31. Juli. Die Einschulung findet aber oft erst mehrere Wochen später statt. Für viele Familien kann dadurch eine Betreuungslücke entstehen – besonders dann, wenn die Kita ihre Sommerschließzeiten bereits in den ersten Ferienwochen hatte.
Diese sogenannte „Augustlücke“ betrifft angehende Schulkinder und ihre Familien ganz konkret: Wer berufstätig ist, alleinerziehend ist oder keine familiäre Unterstützung vor Ort hat, steht schnell vor einem echten Problem.
Dabei besteht nach § 24 SGB VIII grundsätzlich ein Anspruch auf Förderung in Kindertagesbetreuung bis zum tatsächlichen Schuleintritt. Auch das KiBiz NRW sieht vor, dass Jugendämter Eltern über diesen Anspruch informieren und Übergangslösungen sicherstellen können.
Andere Kommunen, zum Beispiel Köln, haben hierfür bereits Lösungen gefunden: Dort können Vorschulkinder nach Angaben des Jugendamtes bis zur Einschulung weiter betreut werden – vorzugsweise in ihrer bisherigen Kita oder durch einen früheren Einstieg in die OGS.
Wir möchten wissen, wie Bergheim damit umgeht.
Deshalb haben wir für den Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie eine Anfrage gestellt. Darin fragen wir unter anderem:
Wie viele Familien in Bergheim sind 2026 und 2027 potenziell betroffen?
Werden Eltern aktiv über ihren Betreuungsanspruch informiert?
Welche Übergangs- oder Ausweichangebote gibt es aktuell?
Wurde geprüft, ob Kinder bis zur Einschulung in ihrer bisherigen Kita bleiben können?
Und plant die Verwaltung ein stadtweites Konzept gegen die Augustlücke?
Unser Ziel ist klar: Familien brauchen Verlässlichkeit. Der Übergang von der Kita in die Schule darf nicht zu einer Betreuungslücke werden.
Die vollständige Anfrage findet ihr hier:
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Ein Krisenaktionsplan für spürbare Entlastung und langfristige Resilienz. Von Katharina Dröge und Franziska Brantner.