Die Müllgebühren in Bergheim sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen und belasten viele Haushalte zunehmend. Wir möchten daher prüfen lassen, ob ein volumenbezogenes Gebührenmodell für Restmüll zu mehr Fairness und langfristig stabileren Kosten beitragen kann.
Bei einem solchen Modell orientiert sich die Höhe der Gebühren stärker daran, wie viel Restmüll tatsächlich anfällt – etwa über die Größe der Tonne oder das Leerungsintervall. Wer weniger Restmüll produziert, könnte so auch geringere Gebühren zahlen. Gleichzeitig können Anreize zur besseren Mülltrennung und Abfallvermeidung gesetzt werden.
Unser Antrag beauftragt die Verwaltung zu prüfen, welche rechtlichen, technischen und organisatorischen Voraussetzungen notwendig wären, welche Kosten entstehen könnten und in welchem Zeitraum eine Umsetzung möglich wäre. Auch eine mögliche Pilotphase in einzelnen Stadtteilen soll betrachtet werden.
Nachbarstädte wie Kerpen und Elsdorf haben entsprechende Modelle bereits eingeführt und berichten von positiven Erfahrungen. Ziel ist eine sachliche Prüfung, ob ein solches System auch in Bergheim dazu beitragen kann, Gebührensteigerungen zu begrenzen und Müllmengen zu reduzieren.
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Ein Krisenaktionsplan für spürbare Entlastung und langfristige Resilienz. Von Katharina Dröge und Franziska Brantner.