01.10.26 –
Langanhaltende Hitze belastet die Gesundheit und trifft besonders ältere Menschen, kleine Kinder, chronisch Kranke und Menschen, die draußen arbeiten. Mit einem Antrag im Ausschuss für Planung und Umwelt fordern wir deshalb einen integrierten Hitzeaktionsplan für Bergheim.
Der Plan soll festlegen, wie die Stadt auf akute Hitzewellen vorbereitet ist und Menschen besser schützen kann. Dazu gehören Maßnahmen für Pflege- und Seniorenheime, Schulen, Kitas und Kliniken. Auch der öffentliche Raum muss stärker in den Blick genommen werden: mit mehr Schatten an Haltestellen und auf Plätzen, gekühlten Aufenthaltsräumen, Begrünung und zusätzlichen kostenlosen Trinkwasserspendern.
Bergheim hat mit dem Hitzeportal und dem Klimaanpassungskonzept bereits wichtige Grundlagen geschaffen. Diese sollen in den Hitzeaktionsplan einfließen und weiterentwickelt werden. Was aus unserer Sicht noch fehlt, ist ein abgestimmter Plan, der Zuständigkeiten und konkrete Maßnahmen bei Hitzewarnungen festlegt.
Dafür schlagen wir eine Arbeitsgruppe mit Vertreterinnen und Vertretern aus Umwelt, Bau, Sozial- und Gesundheitswesen, Rettungsdiensten sowie zivilgesellschaftlichen und pflegerischen Einrichtungen vor. Fördermittel von Bund und Land sollen für die Planung und erste Maßnahmen genutzt werden.
Hitzeaktionsplanung schützt die Gesundheit und macht Bergheim besser auf extreme Hitze vorbereitet.
Grundlage: Antrag der Grünen-Fraktion vom 5. September 2026 im Ausschuss für Planung und Umwelt.